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Erfolgreich mit strategischer Personalarbeit

Erfolgreich Karriere machen – eine Anleitung

8 Tipps für deinen beruflichen Aufstieg auf der Karriereleiter

Karrieren fallen nicht vom Himmel. Auch mit ein wenig Fleiß und Ausdauer ist es längst nicht getan. Ist der nächste Schritt auf der Karriereleiter längst fällig? Dann ist es an der Zeit die Karriereentwicklung selbst in die Hand zu nehmen. 8 Tipps für deinen beruflichen Aufstieg.

„Karriere machen“ bedeutet mehr als eine Gehaltserhöhung

Hinter dem Begriff des beruflichen Erfolgs stecken ganz verschiedene Definitionen und Verständnisse von Karriere. Oft wird damit jedoch der berufliche Werdegang im Allgemeinen bezeichnet, was auch Aspekte des Gehalts, der klassisch „aufsteigenden“ Hierarchien in einem Unternehmen und das Übernehmen von Verantwortung miteinschließt. Eine Umfrage der digitalen Markt- und Meinungsforschung zeigt aber, dass mehr als Geld und Macht zum Karrieremachen dazugehört. Als Erkennungsmerkmale einer erfolgreichen Karriere benennen über 75% den Aspekt der beruflichen Freiheit. Entscheidungsfreiheiten sowie flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance gehören zu einer erfolgreichen – und gesunden – Karriere dazu. Auch der Spaß am Beruf, die individuelle Selbstverwirklichung und der persönliche Bekanntheitsgrad in der eigenen Branche werden höher angesiedelt als die Höhe des Gehalts und des Rangs in der Unternehmenshierarchie.

 

Karrierecheck: Was macht erfolgreiche Menschen aus?

Verschiedene Faktoren und Charaktereigenschaften können den Karriere-Boost erleichtern. Insbesondere Menschen mit einem sehr selbstbewussten Auftreten, dem passenden Fachwissen und der entscheidenden Leidenschaft für die Branche sowie einem erfolgreichen Netzwerk haben beste Ausgangschancen zum Karriere machen. Aber welche Charaktereigenschaften und Soft Skills dir nun zu deinem persönlichen Karriereglück verhelfen, ist auch immer von deinen individuellen Ansprüchen, der Branche und vielen weiteren Faktoren abhängig. Generell hat die Studie der Markt- und Meinungsforschung aber folgende Eigenschaften und Charakterzüge als Karrierepush identifiziert:

  • Kommunikationsfähigkeit

  • Belastbarkeit

  • Fachliche Kompetenz

  • Entscheidungsstärke

  • Selbstbewusstsein

  • Zielstrebigkeit

  • Konfliktlösungskompetenz

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Zuverlässigkeit

Zu den Eigenschaften, die erst weiter unten im Ranking erscheinen, aber nicht zu unterschätzen sind, gehören Aspekte der sozialen Kompetenzen: Team- und Kritikfähigkeit, Empathie oder Integrität und Ehrlichkeit. Dennoch gehört ein gewisses Maß an Selbstmarketing und -inszenierung in den meisten Branchen und Positionen für einen Karrierekick dazu, was manchen Menschen durch ihre Natur – unabhängig des Talents – einen großen Vorteil verschafft.

 

8 Tipps zum Karriere machen

Wer seit langer Zeit Karriere machen will und stagniert, befindet sich vielleicht schon seit geraumer Zeit im selben Job beim selben Unternehmen. Gute Chancen auf eine höhere Karrierestufe haben allerdings Menschen, deren beruflicher Kontext sich ändert – wie zum Beispiel bei einem Jobwechsel. Idealerweise durchläufst du durchschnittlich 3-4 Jobwechsel bis zu deinem  Karrierehöhepunkt, um verschiedene Berufserfahrungen zu sammeln und trotzdem eine gewisse Beständigkeit im Job nicht zu verlieren. Mit diesen 8 Tipps zum Karrieremachen rückt dein Berufsglück einen Schritt näher:

 

1. Stellenwert Karriere: Mache dir  zunächst bewusst, welchen Stellenwert der berufliche Aufstieg für dich persönlich hat. Oft lässt man sich von gesellschaftlichen Idealvorstellungen und branchenüblichen Werdegängen stark beeinflussen und verliert dadurch den Blick für das individuelle Karriereglück aus den Augen.

2. Perfektionismus ade: Wer bei sich selbst einen zu hohen Maßstab ansetzt, wird den eigenen Ansprüchen niemals gerecht werden. Das Streben nach Perfektion endet schnell in Frustration und Demotivation. Erkenne deine Stärken, aber auch deine Lernfelder und bleibe dadurch erfolgreich.

3. Fehler = wertvolle Erfahrung: Zu den Lernfeldern gehört auch, dass du kleine und große Irrtümer vergangener Arbeiten reflektierst. Diese nach Verarbeitung als wertvolle Bereicherung zu verstehen, bildet das Ziel. Nur so kommst du persönlich in Sachen Soft und Hard Skills immer weiter. Das heißt: Erfahrungen sammeln – egal welche! Auch die eigene Selbstinszenierung und die rhetorischen Fähigkeiten funktionieren als Berufseinsteiger nicht unbedingt natürlich. Lerne auch hier aus deinen Fehlern und holen das beste aus deinem Sprachtalent und Charisma heraus.

4. Flexible Strategien: Viele Wege führen ans Ziel. Versteife dich nicht auf einen einzigen Pfad zum Traumjob, halte dir mehrere Optionen offen – wie auch die mögliche Karriere als Quereinsteiger. Definiere Bereiche und Strategien und handhabe diese flexibel, je nach Situation und Unternehmen. Wer in seinen Anforderungen beweglich bleibt, hat auch bei Gehalts- und Jobverhandlungen bessere Karten.

5. Gewohnheiten besiegen: Jeder Mensch hat „schlechte Angewohnheiten“, die es ihm selbst oder anderen in irgendeiner Weise schwer machen. Das Aufschieben von lästigen Aufgaben, regelmäßig unpünktliches Erscheinen in Meetings, Unzuverlässigkeit beim Einhalten von Zusagen, etc. solltest du keinesfalls kultivieren. Der erste Schritt ist getan, wenn du dir deine schlechten Gewohnheiten vor Augen führst. Stehe dir nicht selbst im Weg und lege die alten Gewohnheiten durch Selbstdisziplin ab.

6. Initiative statt Opferrolle: Um deine Ziele zu erreichen, musst du handeln. Motivation und der eiserne Wille, Karriere zu machen, spielen dabei natürlich eine große Rolle. Warte also nicht bis dir eventuell in weiter Ferne ein Karrieresprung angeboten wird, sondern ergreife selbst die Initiative – wie etwa durch einen Karriereboost im Ausland. Wer Karriere machen will, muss die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Personen, die eigenverantwortlich handeln, konzentrieren sich auf Möglichkeiten und kümmern sich nicht zuerst um die Schuldfrage, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Karrieristen stellen sich der Frage: Was hätte ich anders oder besser machen können? Packe das Problem an und verzichte darauf, dich zu rechtfertigen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche mit deinem Vorgesetzten helfen dir ebenfalls in Richtung Karriere zu steuern.

7. In Netzwerke investieren: Die Karriereleiter besteigt man Schritt für Schritt. Das kannst du auch beobachten, wenn du dich von anderen Vorbildern und branchenähnlichen Karrieren inspirieren lässt. Recherchiere mögliche Kontaktpunkte mit Leuten, die deine Interessen teilen: Vorträge, Konferenzen, Messen oder Jour fixes sind hervorragende Möglichkeiten, im kleinen Kreis Menschen kennenzulernen. Vorsicht: Netzwerke nicht allein um des Netzwerken-Willens! Ein großes online Netzwerk auf Xing oder LinkedIn ist noch längst kein Erfolgsgarant. Qualität vor Quantität!

8. „Nein“ zum Entscheidungsdilemma: Personen, die Entscheidungen auf die lange Bank schieben und sich treiben lassen, verlieren sowohl den Respekt der anderen als auch den vor sich selbst. Manche Menschen wollen aus Unsicherheit keine Entscheidung treffen. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Entscheidung jemand anders für dich trifft. Immer wieder werden Kritiker und Pessimisten deinen Karriereweg kreuzen. Lasse dich von deren negativen Einstellung nicht anstecken. Glaube and dich und deine Fähigkeiten!

 

Frauen & Karriere

Die Karrieremöglichkeiten für Frauen haben sich in den letzten Jahren weiterhin verbessert. Dennoch stimmt der Idealismus junger Berufseinsteigerinnen „alles erreichen zu können“ nicht immer mit der geschlechterspezifischen Berufsrealitäten überein. Damit Frauen beruflich aufsteigen, müssen nicht nur die fachlichen Qualifikationen, sondern insbesondere die karrieresteigernden Charaktereigenschaften umso mehr stimmen. Auch die Familienplanung kann für die Karriere als Frau zu einem großen Hindernis werden, auch wenn die Auszeit in der Karenz nicht unbedingt zum Ende des beruflichen Aufstiegs führen muss. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern betreffen dabei nicht nur die natürliche reproduktive Rolle der Frau, sondern auch Differenzen in Sachen Betreuungspflichten nach der Geburt, Teilzeitarbeit und Einkommen. Die weibliche Erwerbstätigenquote in Österreich steigt seit Jahren, wobei die Zahl der vollbeschäftigten Frauen eher stagniert. Auch der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männer (Gender Pay Gap) in Österreich bleibt mit 20% Differenz (2016) ein großes Karriereproblem für Frauen – weit über dem durchschnittlichen EU-Gap von 16,2%.

 

Typische Karrierekiller

Neben den klassischen Erfolgsgaranten des beruflichen Aufstiegs ist die Studie der digitalen Markt- und Meinungsforschung auch den größten Karriere-Fehlern auf die Spur gegangen. An vorderster Stelle kann eine allgemeine Plan- und Ziellosigkeit dazu führen, dass das Ziel Karriere oder der Wechsel zum Traumjob lediglich ein gedankliches Konstrukt bleiben. Der fehlende Glaube an einen selbst, das geschwächte Selbstbewusstsein durch vergangene Misserfolge und eine allgemeine Ängstlichkeit bilden eine klassische Karrierekiller-Kombination. Während auf der einen Seite das fehlende Selbstbewusstsein und Selbst-Marketing zur beruflichen Stagnation führen könne, gilt das gleiche jedoch für gegenteilige Charakterzüge: auch die unkritische Selbstüberschätzung, Überheblichkeit gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzen sowie die daraus resultierende Kritikunfähigkeit und Beratungsresistenz können irgendwann zum großen Karriere-Aus führen.

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